AGBSW Berlin – Arbeit und Gewerkschaft beim BSW Berlin – unterstützt solidarisch die Kundgebung vor dem Berliner Abgeordnetenhaus am 18.12., zu der ver.di, GEW, GdP und IG BAU aufrufen.
NEIN zum Kaputtsparen des Berliner Senats!
JA zur Reallohnsicherung der Beschäftigten!
Am 18. Dezember …
… soll im Berliner Abgeordnetenhaus der Doppelhaushalt für 2026/2027 verabschiedet werden: erneut mit massiven Kürzungen auf Kosten der Beschäftigten und der Bevölkerung Berlins,
… sind die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst und in Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge zu einem ersten Warnstreik in der Tarifrunde der Länder (TdL) aufgerufen
… und in den kommenden Tagen und Wochen bereiten sich auch die Kolleginnen und Kollegen der ausgegründeten Tochterfirmen von Vivantes auf ihren Tarifkampf für 100% TVöD vor. Mit den Beschäftigten der Charité Facility Management (CFM) eint sie der Wille, dass der Senat sein Versprechen der Rückführung in Vivantes bzw. Charité endlich umsetzt.
Wir rufen die Mitglieder, Unterstützer und Sympathisanten des BSW, die gewerkschaftlich aktiven Kolleginnen und Kollegen, die Berliner Bevölkerung auf:
- Kommt zur Kundgebung am Donnerstag, 18. Dezember,
- ab 8:00 Uhr (8:30 Uhr Start der Kundgebung)
- vor das Berliner Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstr. 5
Die Arbeitgeber nennen die Tarifforderungen „astronomisch“. Sagen wir dazu: NEIN!
Kanzler Merz hält den Sozialstaat für „nicht mehr finanzierbar“. Sagen wir dazu: Milliarden für den Sozialstaat statt für die Rüstungskonzerne!
Der Kampf für Reallohnsicherung und inflationssichere Tarif- verträge und der Kampf gegen den Kürzungshaushalt bilden eine Einheit.
Das AGBSW sagt aber auch: Man kann den Sozialstaat nicht verteidigen, ohne den Kampf gegen die Militarisierungspolitik der Regierung aufzunehmen. Man kann die Industriearbeitsplätze gegen das Kapital nicht verteidigen, ohne den Kampf gegen ihre Kriegspolitik zu führen. Und auch Reallohn und Tarifverträge können ohne diesen Kampf nicht verteidigt werden.
Das AGBSW ruft Euch, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Aktive in der Friedensbewegung, auf: Lasst uns eine politische Kraft für Frieden, für Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit aufbauen.
Auf Initiative von aktiven Kolleginnen und Kollegen der Initiative Arbeit und Gewerkschaft beim BSW (AGBSW) hat das BSW Berlin auf der Landesmitgliederversammlung vom 23.11.2025 mit der Verabschiedung des Beschlusses „Das BSW sagt Nein zum Kaputtsparen des Berliner Senats“ Position ergriffen:
Siehe den ausführlichen Auszug auf Seite 2 des Flyers in der nachfolgenden PDF:
Der Flyer des AGBSW als PDF-Datei (wird in einer eigenen Registerkarte angezeigt) <<<